Nicht viele Menschen leisten sich den größten Luxus, den es gibt. ------- Eine eigene Meinung

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Natascha Kampusch zum 2.

„Ich bin kein Jurist und kann mich nur auf mein Gerechtigkeitsempfinden berufen, wenn ich sage, dass die presserechtlich dafür Verantwortlichen hinter schwedische Gardinen gehören. Außerdem bedürfen sie einer intensiven Therapie. Es ist allerdings fraglich, inwieweit Menschen, die seit Jahren ihren Lebensunterhalt mit Schnüffeleien in fremden Betten bestreiten, therapierbar sind.“

- Psychoanalytiker Erwin Sonderbrügge zur Tatsache, dass die „Bild“-Zeitung intime Details aus den Vernehmungsprotokollen der 8 ½ Jahre lang entführten Natascha Kampusch veröffentlicht hat.

Kann mich ihm nur anschließen.
7.9.06 18:30


Natascha Kampusch

Ich bin schon höchst beeindruckt, welche Stärke Natascha in ihrem Interview gezeigt hat.
Man muß sich mal vorstellen:
8 Jahre Gefängnis und Unterdrückung.
Tagtäglich sieht Sie "nur" einen Menschen, Ihren Entführer!
Die Gedanken und Qualen unter diesen Bedingungen können eigentlich nur stärker machen und dennoch wird Sie über Jahre hinweg an Einiges zu knacken haben!
Es ist dann auch nicht verwunderlich, daß Sie sich auf sozialer Ebene engagieren will und das auch tun wird!
Die Frau hat 8 Jahre aufzuarbeiten und das wird Sie auch mit Hilfe dieser Art und Weise machen.

Ein jeder Mitfühlende wird sehr froh darüber sein, daß Sie sich aus Ihrer Gefangenschaft befreien konnte und wird Ihr wohl Alles erdenklich Gute wünschen.
Was ich persönlich von dieser Frau gesehen und gehört habe, bringt mich zu dem Schluss, daß Sie Ihren Weg gehen wird, der zwar steinig ist, aber den Berg nach oben führen wird.
Da bin ich mir sicher!
Um das Glück wirklich erleben zu können, muß man ersteinmal erfahren was Leid ist!

Ich hoffe, daß Jeder sich mal bewußt macht, wie tagtäglich solche Fälle wie Natascha Kampusch sind.
Und diese gehen nicht so "glimpflich" aus!
Angefangen mit körperlicher Gewalt über Vergewaltigung, Folterung und Verstümmlung, und dann oftmals mit einem qualvollen und bestialischen Tod endend.
Nur die Vorstellung, nicht mehr eins mit sich und seinem Körper zu sein und der sehnliche Wunsch ein Ende dieser Qualen zu erleben, oftmals ist das der Wunsch nach dem Tod, ist mehr als unvorstellbar.

Eines ist für mich und sollte für Jedermann Grundsatz bzw. Gesetz sein.
Die Unschuld eines Kindes ist für unantastbar anzusehen!
Kindsein bedeutet zu Anfang Unschuld, reine Unschuld!
Mit der Zeit verläßt ein jedes Kind diesen Status, da es Schritt für Schritt gewisse Verantwortungen für sich und sein Umfeld übernehmen muß.
Und damit sollte es die Fähigkeit erlangt haben sein Leben zu leben.
Jeder sollte diese Chance haben, leben zu können.
Wie millionenfach ist Dies den noch kleinen Individuen verwehrt, da die sogenannten "Erwachsenen" ihre kleinen Mächte über Diese ausüben.

Die negative Verwendung von Macht, macht mich persönlich äußert wütend und läßt mich wünschen dies unterbinden zu können.
Es hat noch nie wirklich etwas gebracht, die Macht mit aller Gewalt ausüben zu wollen.
Irgendwann kommt die Quittung und es führt schlimmstenfalls zu Kriegen, denn nicht immer gelingt es einem "Gandhi" zu gewaltlosem Widerstand aufzurufen und einen Teilerfolg zu erreichen.
Wir sollten uns auch hier ganz bewußt den sogenannten "Nahost-Konflikt" vor Augen halten, der der Anfang von einem sehr bitterem Ende sein könnte, wenn hier nicht mal "einige westliche Länder" kräftig zurückrudern und sich ihrer großen Mitschuld an der Auseinanderersetzung verantworten.
Jahrelang haben die reichen Länder vorallem auch dadurch ihren Status erlangen können, weil sie sich schwacher Länder teils bemächtigt aber vorallem diese ausgebeutet haben.

Aber zurück zu Natascha Kampusch:
Würde ein Jeder den Anstand und den Respekt gegenüber eines jedem Individuum wahren, würden solche Fälle zur Seltenheit verkommen.
Ihr Peiniger hat sich selber die Würde genommen und wird sie nie mehr wiedererlangen können!
Ich nenne diesen Mann mit Absicht nicht bei Namen, da er meiner Meinung eines Namens nicht würdig ist.
Die Würde ist ein hohes Gut, daß es zu erhalten gilt!
Natascha hat diese Würde und wird sie sich erhalten, und wird hoffentlich für einige als gewisses Beispiel dienen.

Zum Abschluß möchte ich nur sagen, daß ich persönlich mich darüber sehr freue, daß Natascha ihre Chance zum "Leben" wiedererlangt hat.
Und bezüglich Macht sei erwähnt, daß sie auch positiv wirken kann.
Ich denke hier beispielsweise an die "Macht der Liebe" oder "Möge die Macht mit Dir sein!" a la Star Wars.

Man darf sich jetzt Eines aussuchen und vor Augen führen!
Der Gedanke der dabei entsteht ist doch viel schöner! Oder?

7.9.06 02:05


Wer das hier ließt ist doof!
*hihi*
...was bin ich wieder kreativ!
*falscherstolzsein*

1.9.06 16:29


Heidi

Hab' vorhin Heidi gesehen. :-)
Ich meine diese alte von Japanern für Europa oder sogar Deutschland gezeichnet Animeserie. Was für eine absolut sehenswerte und schöne Serie! Nicht nur, daß hier ein paar Kindheitserinnerungen hochkommen.
Nein! Einfach, weil hier ein paar sehr anschauliche Sichtweisen gezeigt werden. Ich meine diese für uns alte Lebensweise umgeben von Bergen, Wäldern, weiten Wiesen und den vielen kleinen und großen Tierchen, und Alles gerade noch so dargestellt das es nicht zu kitschig oder lebensfremd wirkt.
Dann der krassere Gegensatz der Gesellschaften (Dorf und Stadt - hier das alte Frankfurt). ...und es ist schon sehr amüsant anzuschauen, was hier zwischen Rottenmeier und Heidi abgeht.

Aber allem voran ist einfach diese Natürlichkeit und Fröhlichkeit des Mädchens zu erwähnen. Hier werden wahre Emotionen, Respekt und Höfflichkeit gezeigt fernab von jeder Massendepression und "Alles Schlechtmach"-Medien.
Geht runter wie Zucker, ohne daß einem dabei schlecht wird.

Kann die ganze Welt nicht Heidi gucken und daraus lernen?
Das wäre doch der erste Schritt in die richtige Richtung! Weg von der ganzen Griesgrämigkeit, Unnatürlichkeit und "Ich bin besser als Du"-Mentalität. Jeder hat Stärken und Schwächen! Warum soll man "Beides" nicht auch "entsprechend" zeigen können?
Wenn uns mal endlich klar werden würde, wie sehr wir uns mit unserem Gehabe und unserer Denkensweise geradewegs an die Wand fahren! Wären wir dann klüger und würden in eine andere Richtung laufen? Ich glaube nicht! Wir müßen es erst spüren, uns quälen und leiden bevor irgendetwas in der Art passiert.
Der große Knall wird kommen, meine Meinung, und er wird gewaltig sein.
Leider!
Alles wird gut? Man sollte mal fünf Minuten darüber nachdenken, um festzustellen wie unsinnig, der Satz ist!...hm...Jeder einzelne ist nur so mächtig wie er selber sich endlich erhebt und an sich arbeitet. Der Weg zu sich selber ist das Leben!.......Das ist keine Religion, nur Naturgesetz! Und gegenüber dem Naturgesetz sind wir machtlos, ansonsten würden wir jeder Physik widersprechen. Oder?.......Ich geh' jetzt Heidi gucken...

5.8.06 13:33


Eine kleine Geschichte

Mein erster Blog-Eintrag soll erstmal diese kleine Geschichte sein, die einem schon ein Weilchen zu denken gibt:


Ein chinesisches Unternehmen und ein europäisches Unternehmen entschlossen sich dazu, ein Ruderboot-Rennen der beiden firmeneigenen Teams zu organisieren. Beide Teams übten lange und hart, um ihre bestmögliche Performance zu erreichen.

Am Tag der Entscheidung gewannen die Chinesen mit einem Kilometer Vorsprung. Die Europäer, die sehr enttäuscht waren, entschieden sich dazu, nach dem Grund für diese Niederlage zu suchen. Ein Management-Team wurde damit beauftragt, den Grund zu finden und passende Verbesserungsvorschläge zu entwickeln. Die Schlussfolgerung war: Die Japaner hatten 8 Leute, die ruderten, und einen, der steuerte, während die Europäer 8 Leute, die steuerten, und einen, der ruderte, hatten.

Deshalb beauftragte das europäische Management einen Consulter, und bezahlte eine große Summe für eine zweite Meinung. Auch dieser Consulter meinte, dass zu viele Leute steuerten, während nicht genug Leute ruderten.

Um eine weitere Niederlage zu verhindern, wurde die Management-Struktur des Ruder-Teams komplett reorganisiert; es gab vier steering supervisor (steering = Ruder), drei area steering superindendants und einen stellvertrendenden area steering superintendant. Es wurde auch ein neues Performance-Mess-System eingeführt, dass der Person, die ruderte, einen größeren Anreiz gab, alles zu geben. Das wurde „Ruder-Team Quality First“-Programm genannt, und dieses Programm bestand aus Meetings, gemeinsamen Abendessen und kostenlosen Kugelschreibern für den Ruderer. Es wurde auch darüber diskutiert, ob neue Paddel, ein ganz neues Ruderboot, zusätzliche Übungstage und Bonusse angeschafft bzw. eingeführt werden sollten.

Im nächsten Jahr gewannen die Chinesen mit 2 Kilometern Vorsprung.
Das gedemütigte Management entließ den Ruderer wegen schlechter Performance, es stoppte die Entwicklung eines neuen Ruderbootes, verkaufte die Paddel, und beendete die Investitionen in neues Material. Das Geld, das dadurch gespart wurde, wurde an das Topp-Management als Bonus ausbezahlt, und im nächsten Jahr wurde das europäische Ruderboot-Team nach Indien outgesourct.

*** Natürlich ist das nur eine frei erfundene Geschichte:
Denn selbst ernannte Topp-Manager, die sich selbst hohe Bonuszahlungen zugestehen, gleichzeitig Arbeitsplätze abbauen (obwohl die Mitarbeiter ihr Bestes geben und eigentlich sehr produktiv arbeiten könnten) und die eigenen Fehlentscheidungen mit wohlklingendem "Denglish" beschönigen...die gibt es in Europa selbstverständlich gar nicht.
1.8.06 01:07


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